Elgin Cathedral
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Juni 2002 (kleine Bilder) und Mai 2004 (große Bilder)
HS
Map reference NJ 222630, in Elgin, Aberdeen and Grampian.
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Gegen Ende des 13. Jh war die Kathedrale fertig gestellt. 1390 zerstörte sie der Wolf of Badenoch, ein Bastard des Königs Robert II., als Racheakt für seine Exkommunikation. Als Entschuldigung für seine Tat gab er an, er habe gedacht, der Bischof hielte sich gerade in der Kathedrale auf. Bis 1402 wurde die Laterne des Nordens wieder aufgebaut. Sie litt außerdem unter John Knox’ Bilderstürmern und Cromwells Truppen, die das letzte Maßwerk zerstörten. Am Ostersonntag 1711 stürzte der Zentralturm ein und die Ruine wurde zum Steinbruch.
Vollständig erhalten ist das schöne achteckige gotische Kapitelhaus mit einem Steinpfeiler in der Mitte. Nach der Zerstörung durch den Wolf verkleinerte man allerdings die Fenster. Nur drei Exemplare dieser Art in Schottland sind bekannt. Auch das Ostende der Kirche ist noch weit gehend vorhanden; hier befindet sich ein piktischer Grabstein. Im Südquerschiff ist ein in Schottland nicht seltene Vertauschung der Stile zu sehen: Die untere Fensterreihe ist gotisch, die spätere obere Reihe romanisch. In dieser Übergangszeit waren die Stilrichtungen vertauschbar. Ebenso wie die Querschiffe und der Chor wird auch das Hauptschiff nur zweistöckig gewesen sein. Die beiden Türme der Westfassade, deren Eingang mit acht nach innen kleiner werdenden gotischen Bögen sehr schön verziert ist, stehen noch und wurden vor kurzem restauriert; einen von ihnen kann man besteigen.
 


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