Glasgow Cathedral
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Mai 2004
HS
Map reference NS 603 656.
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Sie ist das bedeutendste historische Gebäude Glasgows und eine der schönsten gotischen Kirchen in Schottland. Der Überlieferung nach wurde sie kurz vor 600 von St. Mungo (ein hier benutzter Name für St. Kentigern) gegründet; von dieser Zeit ist allerdings nichts mehr erhalten. David I. gründete die Diözese um 1114 als zweitälteste erhaltene Schottlands neu. Auch von Bauten aus dieser Zeit sieht man heute nichts. Die ersten erhaltenen Teile stammen aus dem späten 12. Jh, kurz darauf wurde der Bau mehrfach erweitert und 1300 schließlich fertiggestellt.

Die Krypta ist eher eine Unterkirche: Ihr Grundriss entspricht dem des darüber liegenden Chores. Wegen der Hanglage ist die Krypta vollständig oberirdisch mit frühgotischen Lanzettenfenstern erbaut. Ihre Decke bildet ein Steingewölbe. Am Nordostende befindet sich das Kapitelhaus. Einen Stock darüber liegt die Sakristei.

Die Oberkirchen sind höher und ebenfalls sehr schlicht. Bemerkenswert sind Triforium und Lichtgaden, deren Öffnungen von gemeinsamen Pfeilern umschlossen werden. Die Decken bestehen aus Holz. Die Vierung wird von einem hohen Zentralturm überragt.

Um die Kathedrale herum liegt die Nekropolis, der größte Friedhof Glasgows, der, wie oft in Großbritannien, aus vielen sehr alten Gräbern besteht, die scheinbar wahllos angeordnet und deren Steine vielfach umgestürzt sind.


Von Südwesten.

Im Schiff mit Blick nach Westen.

Das Westfenster.

Triforium und Lichtgaden.


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