Herma Ness
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Juni 2002

Map reference ca. HP 600180, im Nordwesten von Unst, Shetland.
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Ganz im Norden von Unst steht ein Leuchtturm an einer Stelle, wo der Atlantik gegen die bis zu 170 m hohen Klippen von Herma Ness peitscht, angetrieben von einem ziemlich frischen Wind. Die Klippen sind von Erosionshöhlen überzogen. Auch hier dieser Landstrich ist wieder ein Vogelparadies. Im Sommer nisten hier 25.000 Papageientaucherpaare. Diese bis zu 30 Jahre alten Vögel brüten in Höhlen; zwar können sie graben, doch nutzen sie lieber verlassene Hasenhöhlen. Auf Shetland lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung der Raubmöwen (skua bzw. bonxie). Diese leben vor allem davon, dass sie kleineren Vögeln die Beute abjagen. Die große Version, der great skua, attackiert (dive bomb) auch den Menschen, wenn dieser zu nahe an die Brutstätte heran kommt. In diesem Falle sollte man die Arme oder einen Stock über den Kopf halten und sich langsam zurückziehen. Dass die Tölpel (gannet) ebenfalls stark vertreten sind, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Mit etwas Glück kann man Killer- und Buckelwale sowie Delfine im Wasser sehen.




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