Brough of Birsay
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September 1999 und Mai 2005
HS/frei
Map reference HY 239285, auf einer nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichenden Halbinsel im Nordwesten von Mainland, Orkney.
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Montage.
Man erreicht den Brough über einen kleinen Weg, der nur etwa 3 h während der Ebbe begehbar ist. Informationen über die Gezeiten erhält man in Kirkwall.
Der Brough of Birsay wurde bereits von den Pikten im 7. Jh bewohnt. Vielleicht gab es sogar ein keltisches Kloster. Später wurde das Dorf von den Wikingern übernommen und fungierte als erste Hauptstadt von Orkney. Die meisten erhaltenen Gebäude – bzw. Grundmauern von maximal 1 bis 2 m Höhe – stammen aus dem 9. und 10. Jh. Diese Wikingerbauten haben eine lange Halle mit Bänken um das Feuer. Die Hamburg-Bremer Kirche gründete Mitte des 11. Jh hier einen Bischofssitz. Daher stammt die Ruine der ehemaligen, um 1050 im romanischen Stil erbauten Kathedrale. In der Orkneyinga Saga wird sie als herrlich ausgestattetes Münster beschrieben – schwer vorstellbar. Die Kathedrale war 6 m breit und 20 m lang. Der Chor hat einen runden Abschluss. 1137 wurde der Bischofssitz nach Kirkwall verlegt und dort die viel größere St. Magnus Kathedrale gebaut.
Auf dem Weg zwischen Birsay und Mainland beachte man zum einen die tollen Formationen der Steinplatten am Felsen des Brough, zum anderen die verschiedenen Farben des Sandsteins.

Ab hier folgen Videobilder von 1999.




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